Mein Sport

“Every morning in Africa, a Gazelle wakes up. It knows it must run faster than the fastest Lion or it will be killed. Every morning a Lion wakes up. It knows it must outrun the slowest Gazelle or it will starve to death. It doesn’t matter whether you are a Lion or a Gazelle – when the sun comes up, you’d better be running!”

Diese kenianische Lebensweisheit spiegelt die Ursprünglichkeit und Natürlichkeit des Laufens wieder. Es gibt in der Natur zwei Möglichkeiten zu überleben: Entweder bist du schneller oder du bist stärker als dein Gegner. Auch wenn der Mensch noch eine dritte “intelligente” Möglichkeit gefunden hat, gibt es noch Gründe zu Laufen. Laufen ist für mich das einfachste Mittel, um an der frischen Luft etwas abzuschalten, sich auszupowern und seine Grenzen kennen zu lernen und gemeinsam mit guten Freunden die Zeit zu verbringen.

In der Eifel – aus der ich stamme – ist das Laufen auch eine der wenigen Sportarten, die man ohne großen Aufwand ausüben kann. Den Laufsport habe ich dann irgendwann als Leistungssport betrieben. Meine stärkste Leistung würde ich dem sechsten Platz bei den Deutschen Leichtathletik Meisterschaften über 5000m im Jahr 2006 zuordnen. Dort konnte ich mit den besten deutschen Läufern dieses Jahrzehnts nicht “nur” mithalten und lief 14.01 bei großer Hitze, nur 9 Sekunden hinter dem Sieger Jan Fitschen, der im gleichen Jahr 10.000m Europameister wurde. Das war zwar nicht meine beste Platzierung bei deutschen Meisterschaften, aber ich denke die Konkurrenz bestimmt den Erfolg.

In meiner hoch-aktiven Zeit war ich Mitglied von Jugend-, Militär- und Hochschul-Nationalmannschaften bei WM und EM. 2006 durfte ich beim ISTAF in Berlin über 3000m teilnehmen, damals eins der sechs weltweit größten Leichtathletik Meetings, das 2009 leider vorerst zum letzten Mal stattfand.

An Streckenlänge habe ich schon viel ausprobiert, auch wenn mir der Marathon noch fehlt. Meine persönliche Bestleistungen auf Bahn und Straße sind: 1000m 2.23 (’04 Staffel), 1500m 3.47 (’04,’05,’06), 3000m 7.58 (’06), 5000m 13.53 (’04), 10.000m 29.53 (’07), HM 67.33 (’07).

Ich favorisiere aber Crossläufe bei denen es wegen den unterschiedlichen Strecken keine Bestzeiten gibt und auch keine Zwischenzeiten, so dass sich jeder Läufer auf sein Gefühl verlassen muss und hofft, dass er sich die Kräfte richtig einteilt.

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